Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH (KVB)

Gesellschaft für zukunftssichere Klärschlammverwertung

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Mit der Unterzeichnung eines Gesellschaftsvertrags haben am 17. Juli 2019 in Wuppertal zwei kommunale Stadtentwässerungsbetriebe und drei Wasserverbände aus Nordrhein-Westfalen den Grundstein für eine zukünftige gemeinsame Klärschlammentsorgung gelegt: die Entwässerungsbetriebe der Städte Düsseldorf und Münster sowie der Aggerverband, der Bergisch-Rheinische Wasserverband und der Wupperverband.
Die Gesellschaft trägt den Namen Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH.

Die Partner planen, ihre Klärschlämme gemeinsam in einer neuen Mono-Klärschlammverbrennungsanlage, die höchsten Standards in Sachen Technik und Umweltschutz entsprechen wird, zu entsorgen. Diese soll am Standort Buchenhofen des Wupperverbandes entstehen. Hier betreibt der Verband seine größte Kläranlage und bereits seit 1977 eine Schlammverbrennungsanlage.
Dieses Konzept ist auch für weitere Städte und Gemeinden überzeugend und so sind die Stadtentwässerungsbetriebe der Städte Ahlen, Bergisch Gladbach, Oelde, der Abwasserbetrieb Warendorf sowie die Abwasserbetrieb TEO AöR (Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Telgte und der Gemeinden Everswinkel, Ostbevern und Beelen) am 20. August 2021 der KVB als weitere Gesellschafter beigetreten.
Mit den von den neuen Gesellschaftern eingebrachten Klärschlammmengen und einer Erhöhung der Menge aus der Landeshauptstadt Düsseldorf geht das Projekt nun in die Genehmigungsphase. Damit ist auch für Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherheit der Klärschlammverwertung getan.
Die neue Verbrennungsanlage verfügt über eine Verbrennungskapazität von 47.500 MgTR/a und wird unabhängig von der bestehenden Schlammverbrennungsanlage des Wupperverbandes errichtet und soll diese nach der Fertigstellung ersetzen. Die neue Anlage dient der Verwertung der bei den Gesellschaftern anfallenden Klärschlämme. Die Inbetriebnahme soll in 2028 erfolgen. Der Betrieb soll über mindestens 20 Jahre sichergestellt sein.

Die neue Verbrennungsanlage wird zudem technisch und wirtschaftlich gute Voraussetzungen für die ab 2029 gesetzlich geforderte Rückgewinnung von Phosphor bieten, der zu einem erheblichen Anteil in der Verbrennungsasche enthalten ist. Dieser für den Menschen überlebenswichtige Rohstoff ist in der Natur endlich, daher soll er künftig zurückgewonnen werden.

So können die Partner dieser öffentlich-rechtlichen Kooperation durch den gemeinsamen Neubau einer Schlammverbrennungsanlage mit modernster Technik gleich drei Pluspunkte erzielen:
Entsorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und die Umsetzung zukünftiger gesetzlicher Anforderungen durch die Einhaltung höchster Umweltstandards.

Geschäftsführer
Dirk Salomon
Wupperverband
(Kontaktdaten s. Infobox)

Aufsichtsratsvorsitzener
Prof. Dr. Lothar Scheuer
Aggerverband

stellv. Aufsichtsratsvorsitzender
Engin Alparslan
Bergisch-Rheinischer Wasserverband (BRW)

(Das Amt des/r Vorsitzenden im Aufsichtsrat und seines/ihres Stellvertreters/in wird satzungsgemäß im zweijährigen Wechsel übernommen.)
 

Leitbild KVB

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